Was bedeutet IEEE 802.11
Der IEEE 802.11-Standard gibt eine 2.4 GHz Betriebsradiofrequenz mit der Datenrate von 1 Mbit/s und 2 Mbit/s an. Der ursprüngliche 802.11-Standard definiert zwei Formen der Ausbreitungsspektrum-Modulation: FHSS und DSSS. IEEE 802.11b ist eine Datenrate-Erweiterung des anfänglichen 802.11 DSSS-Standards, die eine Geschwindigkeit von bis zu 11 Mbit/s zur Verfügung stellt. IEEE 802.11g ist eine Erweiterung des IEEE 802.11b Standards, der die Datenrate von möglichen 11Mbit/s auf maximal 54Mbit/s erhöht und ebenfalls das freie Frequenzband um 2,4 GHz nutzt. Allerdings basiert die Modulation auf der OFDM-Technologie (Orthogonal Frequency Division Multiplexing). Der aktuelle IEEE 802.11n Standard - auch n-Standard genannt - ermöglicht Brutto-Datenraten von 300Mbit/s. Dieser Standard wird bei allen aktuellen DrayTek-Produkten eingesetzt und ist abwärtskompatibel zu den bisherigen Standards. Neben dem 2,4GHz-Bereich wird auch teilweise 5GHz benutzt (z. B. im Vigor2750 oder im Vigor2850). Ob Ihr Gerät nach dem IEEE 802.11n-Standard arbeitet, erkennen Sie an dem "n" in der Produktbezeichnung (z. B. Vigor2750n).
Worin liegen die Unterschiede zwischen dem Ad-Hoc-Modus und dem Infrastukturmodus?
Der IEEE 802.11-Standard unterstützt zwei Netzwerk-Topologien: Ad Hoc und Infrastruktur. Die Topologie bezeichnet bei einem Computernetz die Struktur der Verbindungen mehrerer Geräte untereinander, um einen gemeinsamen Datenaustausch zu gewährleisten. Eine alleinstehende Ad Hoc Netzwerk-Topologie besteht aus mindestens zwei kabellosen Stationen ohne Access Points. Das wird meist in Peer-to-Peer Netzwerken verwendet da es schnell aufgebaut werden kann. Infrastruktur Netzwerk-Topologien bestehen aus kabellosen Clients und Access Point. Access Points in Verbindung mit einem Verteilungssystem (z.B Ethernet) erlauben, dass sich die Deckungsbereiche übereinander legen und so größere Funkwellen mit größerer Reichweite entstehen lassen. Diese erlauben ein "Roaming", damit kann man sich zwischen zwei Access Points bewegen, ohne dass die Verbindung unterbrochen wird. Diese Netzwerkkonfiguration ist für größere Netzwerke geeignet. Im simplen Infrastruktur Modus gibt es nur einen Wireless AP (Access Point) und einen Wireless Client. Der Wireless Client verwendet den Wireless AP, um Zugang in ein traditionell verkabeltes Netzwerk zu erhalten. Einen einzelnen Wireless AP, der ein oder mehrere Wireless Clients unterstützt, nennt man BSS (Basic Service Sets). Eine Zusammenstellung von zwei oder mehreren Wireless Access Points, die mit dem selben verkabelten Netzwerk verbunden sind, nennt man ESS (Extended Service Sets). Das Verteilungssystem ist das verkabelte Netzwerk, das sich mit dem Wireless Access Points in einen ESS zu allen anderen und größeren verkabelten Netzwerken verbindet.
Was ist Roaming?
Ein drahtloser Client bewegt sich von dem Deckungsbereich des einen Access Point zu einem anderen Access Point. Das Roaming erlaubt es, dass dem drahtlosen Client ohne die Verbindung zu verlieren am zweiten AP angemeldet wird.
Was ist WEP?
WEP steht für Wired Equivalent Privacy und ist ein Sicherheitsmechanismus der innerhalb des 802.11 Standards definiert wird. Er verschlüsselt den Datenverkehr, der über das drahtlose Netz versendet wird. Die 40-bit und die 64-bit WEP Verschlüsselungen sind identisch. Die niedrige Ebene der WEP Verschlüsselung verwendet 40-bit (entspricht 10 Hexadezimalzeichen) als "secret key", der vom Benutzer definiert wird, und 24-bit als "Initialization Vector", der nicht vom Benutzer definiert werden kann. Die 40-bit für den secret key und die 24-bit für den Initialization Vector ergeben zusammen 64-bit. Einige Hersteller bevorzugen es diesen Vorgang der WEP Verschlüsselung als 40-bit anzugeben, andere als 64-bit. Eine 128-bit WEP Verschlüsselung kann leider nicht mit einer 64-bit WEP Verschlüsselung synchronisieren. Die 128-bit WEP verwendet zwar auch einen 24-bit Initialization Vector, allerdings werden 104-bit für den "secret key" verwendet. Die Benutzer müssen den selben Verschlüsselungsvorgang verwenden, um eine Verbindung aufbauen zu können. WEP gilt bereits seit einiger zeit als unsicher. Wir empfehlen daher, WPA oder besser noch WPA2 einzusetzen.
Muss man bei der SSID auf die Groß/Kleinschreibung achten?
Ja, die SSID muss auf den drahtlosen Geräten exakt die selbe sein. Daher müssen Sie unbedingt auf die Groß- und Kleinschreibung achten!
Was ist WPA2 und wo liegen die Unterschiede zu WPA?
WPA (Wi-Fi Protected Access) ist eine vorläufige Zwischenlösung zu IEEE 802.11i. Es wurde entworfen, um die Sicherheitsfunktionen der WEP-Verschlüsselung zu verbessern. Die wichtigsten Verbesserungen sind folgende:
- Erweiterte Benutzer-Authentifizierung durch EAP/802.1x oder PSK (Pre-Shared Key)
- Stark verbesserte Datenverschlüsselung über TKIP (Temporal Key Integrity Protocol).
Der TKIP ändert sich temporär, sobald ein Datenpaket über 10 KB übertragen wird. Darüber hinaus verwendet das TKIP-Protokoll als Prüfsumme mit dem Message Integrity Check (MIC) einen zusätzlichen Hash-Wert.
WPA2, auch bekannt unter IEEE802.11i, verwendet die AES (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung, anstelle des TKIP der bei WPA für die Datenverschlüsselung verwendet wurde. AES ist heutzutage eine der am meist genutzten Verschlüsselungsmethoden. Da WPA unter bestimmten Umständen entschüsselt werden kann, empfehlen wir, WPA2 als Verschlüsselung einzusetzen.
Welche Störfaktoren könnten eine Beeinträchtigung der WLAN-Verbindung verursachen?
Als Störfaktoren kommen alle Gerät oder Körper in betracht, die 2,4GHz als Ferequenz nutzen oder auf diese reagieren:
1. Hindernisse: Wände, Decken, Möbel
2. Baustoffe: Metalltüren oder Schilder
3. Elektrogeräte: Mikrowellen, Monitore, 2,4 GHz Telefone, Bluetooth-Geräte
4. Klima: Luftfeuchtigkeit, Bodenheizung
5. Wasser in größeren Mengen oder in der unmittelbaren Umgebung
Lösungen:
1. Wenige Wände bzw. Decken zwischen Router und Wireless Client
2. Antennen nach bestmöglichen Empfang positionieren
3. Halten Sie WLAN-Produkte von anderen Elektrogeräten und Wasserquellen möglichst fern
4. Legen Sie sich falls erforderlich einen weiteren Access Point
5. Nutzen Sie den Repeater-Modus, um die Reichweite zu erhöhen
6. Nutzen Sie externe Antennen oder positionieren Sie den AP um (z.B. auf einem Schrank)
7. Wechseln Sie den WLAN-Kanal, halten Sie möglichst großen Abstand zu anderen Drahtlosnetzen
Wie erhöhe ich ein schwaches WLAN-Signal?
Um den Deckungsbereich eines wireless Vigor Routers zu steigern, sollten Sie folgende Schritte befolgen, um die Signalstärke zu erhöhen:
1. Stellen Sie sicher, dass keine großen Hindernisse zwischen dem AP und den Empfängern sind.
2. Positionieren Sie Ihren Router möglichst hoch (z. B. Schrank oder Wandmontage).
3. Vermeiden Sie Mikrowellen, DECT-Telefone oder Bluetooth-Geräte in der Nähe des Vigors.
4. Verwenden Sie exterene USB-WLAN-Adapter mit einem Kabel, um den Standort zu verändern.
5. Nutzen Sie weitere Access Points und WDS, um den Deckungsbereich zu erhöhen.
6. Nutzen Sie extrene (evtl. richtungsgebundene) Antennen.
Bitte beachten Sie, dass in Deutschland die maximale WLAN-Sendeleistung auf 100 Milliwatt EIRP (Equivalent Isotopic Radiation Power) im 2,4 GHz-Frequenzband reguliert ist.
Wie hoch ist die Ausgangsleistung der Antennen?
Die Ausgangsleistung der Antennen am SMA beträgt 3dB. Mit Antennenverlängerungen können die Router eine Leistung von etwa 20dB erreichen. Da ein standardisierter Anschluss verwendet wird, ist es möglich auch Antennenverlängerungen sowie Verstärker anderer Hersteller zu verwenden.
Wieviele drahtlose Clients können mit einem Vigor-Router verbunden werden?
Die verfügbare Bandbreite für jeden Wireless Client setzt sich aus der maximalen Bandbreite geteilt durch die Anzahl der Clients zusammen. Je nach Datenaufkommen ist es sinnvoll, maximal etwa 20 bis 30 Clients zu verbinden.
Wieso erhält mein Wireless Client keine IP-Adresse vom Vigor?
Dies ist der Fall, wenn der Wireless Client für den Ad Hoc Modus konfiguriert ist. Falls dies nicht der Fall ist, führen Sie die Netzwerk-Repearturfunktion Ihres Betriebssystems aus (oder alternativ die Kommandozeilenbefehle "ipconfig -release" gefolgt von "ipconfig -renew"), über die die DHCP-Anfrage erneut gestartet wird. Sollten Sie dennoch keine IP-Adresse zugewiesen bekommen, prüfen Sie bitte die Konfiguration Ihres Vigors auf Unstimmigkeiten.
Wie kann ich mein Drahtlosnetzwerk gegen unbefugte Benutzung absichern?
Nutzen Sie die WPA2-Verschlüsselung und verwenden Sie ausschließlich WLAN-Clients, die diesen Standard unterstützen. Nutzen Sie möglichst viele Zeichen für Ihr Passwort, um einen Angriff zu erschweren. Verwenden Sie die Whitelist für WLAN (Wireless LAN >> Access Control), um unberechtigte Nutzer von Ihrem Drahlosnetzwerk auszuschließen. Nutzen Sie zusätzlich die "Strict Bind"-Funktion (LAN >> Bind IP to MAC), um unberechtigten Nutzern die Internetverbindung zu verwehren. Wenn Sie Ihr WLAN nicht benötigen, schalten Sie es über den WLAN-Knopf ab (soweit vorhanden) oder richten Sie über den Scheduler Zeiten ein, in denen Sie Ihr WLAN nutzen möchten. Verzichten Sie - soweit möglich - auf die WLAN-Nutzung und verwenden Sie statt dessen Ethernet-Kabel.
Ich möchte die Antennen ersetzen. Muss ich alle Antennen auswechseln ?
Für eine gute Signalübertragung empfehlen wir, alle Antennen mit gleichen Produkten zu ersetzen. Bitte achten Sie dabei auf den richtigen Anschluss: Die Anschlüsse sind RP-SMA (männlich / male).
Was ist die Liste der Access Points / Access Point Discovery?
Diese Funktion sucht alle regulären Kanäle nach weiteren erreichbaren Access Points ab. Mit den Ergebnissen kann man den eigenen Kanal optimieren, dazu sollte der Abstnd zu anderen Kanälen möchlichst groß sein.
Hinweis: Während des Suchvorgangs (etwa 5 Sekunden), kann kein Wireless Client die Verbindung zum Vigor aufbauen.
Wofür ist der gemischte WPA/WPA2-Modus / Mixed (WPA+WPA2)/PSK?
Dieser Modus bietet die Möglichkeit, neuere Clients mit der sicheren WPA2-Verschlüsselung und ältere Clients mit der WPA-Verschlüsselung anzusprechen. Soweit alle Clients WPA2 unterstützen, empfehlen wir, diesen aus Sicherheitsgründen ausschließlich zu nutzen (WPA2/PSK)
Kann ich den Vigor über die WDS-Funktion auch mit Produkten anderen Hersteller verbinden?
Das WDS (Wireless Distribution System) ist leider keine standardisierte Funktion. Wir haben versucht, eine größtmögliche Interoperabilität mit anderen Herstellern zu erreichen, jedoch kann dies nicht garantiert werden. Generell empfiehlt es sich, zwischen den Geräten SSID, Funkkanal und Verschlüsselung mit den gleichen Einstellungen zu verwenden.
Was ist mit der Strahlenbelastung durch WLAN-Router?
Der Gesetzgeber gibt strikte Richtlinien zur maximalen Strahlenbelastung durch WLAN-Router vor. Im weltweiten Vergleich sind die Grenzwerte für Deutschland sehr restriktiv. Um in der EU WLAN-Produkte verkaufen zu dürfen, müssen diese Richtlinien unbedingt eingehalten werden. Die Einhaltung der Richtlinien wird durch die Bundesnetzagentur überpüft. Dazu werden Testgeräte aus dem Lagerbestand der Hersteller zufällig ausgewählt. Ebenso müssen die technischen Dokumentationen von den Herstellern bereitgehalten und bei Bedarf der Bundesnetzagentur zugänglich gemacht werden. Eine solche Überprüfung findet bei der DrayTek GmbH etwa einmal im Jahr statt.
Dennoch ist die Strahlenbelastung von WLAN-Routern und deren Auswirkungen auf die Gesundheit ein umstrittenes Thema. Um die Strahlenbelastung durch WLAN zu reduzieren, haben Sie die Möglichkeit, das WLAN per Knopfdruck zu deaktivieren und / oder die zeitgesteuerte Nutzung (Applications >> Schedule) einzurichten.
Was ist WMM?
WMM steht für Wi-Fi Multimedia. Dies ist ein Standard, der Quality of Service (QoS) in Wi-Fi-Netzwerken definiert.
Es handelt sich dabei um den Vorreiter des zukünftigen IEEE 802.11e-WLAN-QoS-Standards, welcher Audio-, Video- und Sprachanwendungen über WLAN optimiert. Mit WMM ist das Priorisieren dieser Anwendungen möglich, wodurch sich deren Performance verbessern lässt, wenn mehrere Anwendungen mit verschiedenen Latenzen und Datenmengen die Netzwerk-Ressourcen beanspruchen. In unseren aktuellen Modellen ist diese Funktion enthalten und aktiviert.
Um WMM mit unseren Routern benutzen zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:
1. Sie benötigen einen Vigor-Router der die Funktion unterstützt. 2. Der WLAN-Adapter muss WMM unterstützten (z.B. der VigorN61). 3. Die verwendete Software muss WMM unterstützen.
Wenn Sie beispielsweise in Ihrem WLAN-Netzwerk IPTV nutzen, und eine hohe Priorität für Video-Anwendungen festlegen möchten, müssen die Software des IPTV und der WLAN-Adapter WMM unterstützen.
Wie berechnet man die Sendeleistung für WLAN?
Die Berechnung der Sendeleistung mit der EIRP-Formel (EIRP = Equivalent Isotropic Radiated Power) wird in "dBm" angegeben. 1 dBm hat gegenüber 1 dBi einen Faktor von "1,64".
EIRP-Formel = TX Leistung vom WLAN-Modul + Dämpfung des Kabels + Leistung der Antenne.
Die WLAN-Karten in den Modellen Vigor2110, 2710 und 2820 haben alle eine Leistung von 15dBm.
Beispiel: Ein Vigor2710 mit den mitgelieferten Antennen.
- Vigor2710 = 15 dBm - Antennen 3dBi (dBm-Umrechnungsfaktor ist 1,64 , d.h. 3dBi = ca. 2dBm)
EIRP = 15dBm + 2dBm = 17dBm
Beispiel 2: Vigor2710, Antennen über ein externes Kabel angeschlossen. Die Dämpfung der Kabel werden immer in dB angegeben.
- Vigor2710 = 15dBm - Antennen = 9dBi - Dämpfung des Kabels 2dB
EIRP = 15dBm + 5dBm - 2dB = 18dBm
Sie könnten auch die Antenne ANT-1107 mit 7dBi direkt an einen Vigor2710 anschließen (15dBm + 4dBm = 19dBm). Wenn die Sendeleistung zu stark ist können Sie mit einem externen Antennen-Kabel die Leistung dämpfen.
Beachten Sie, dass in einigen Ländern die max. Antennenleistung 100mW nicht überschritten werden darf (20dBm entspricht 100mW).
Was ist der physikalische WLAN-Modus?
In den Einstellungen unter Wireless LAN >> physikalische WLAN-Modi können Sie die folgenden Parameter konfigurieren.
Betriebsmodus: Die WLAN-Modelle nach IEEE802.11n (Draft-n) können im gemischten Modus (802.11b/g/n) und im reinen "n"-Modus betrieben werden (nur 802.11n); letzterer wird auch „Green Field Mode“ genannt. Falls der Green Field Modus ausgewählt ist, findet die drahtlose Übertragung (MIMO-OFDM) nur zwischen den nach 11n-kompatiblen Systemen statt, wodurch der maximale Datendurchsatz erzielt wird. Der Nachteil von diesem Modus ist, dass ältere WLAN-Clients nicht unterstützt werden. In den Grundeinstellungen wird auf Kompatibilität gesetzt , daher ist der gemischte Modus 802.11 b/g/n aktiviert.
Kanalbreite: Im Modus nach IEEE802.11b und 11g werden Frequenzschritte von 20MHz benutzt, um Pakete zu senden und empfangen. Der 802.11n-Modus nutzt für eine Erhöhung der Performance Frequenzschritte von 40MHz. Wird im Vigor die Option 20/40 ausgewählt, erkennt der Router automatisch die unterstützte Bandbreite des Clients und stellt sich darauf ein. In den Grundeinstellungen ist die Option 20/40 ausgewählt.
Guard-Intervall: Der 802.11n-Modus unterscheidet zwischen zwei Guard-Intervallen: 400ns (short) und 800ns (long). Der Zweck eines Guard-Intervalls besteht darin, die störanfälligen WLAN-Datenpakete vor Verzögerungen und Reflektionen zu schützen. Die Grundeinstellung gibt den Modus auto vor, mit welcher der AccessPoint die bestmögliche Option in Abhängigkeit von der Unterstützung der beteiligten Komponenten sowie Umgebungsparametern eigenständig definiert.
Aggregation MSDU(A-MSDU): Aggregation MSDU bedeutet, dass mehrere IEEE802.3-Frames in einem IEEE802.11-Frame gepackt werden. Eine dazugehörige Technologie ist die Aggregation MPDU (welche einen TCP-ähnlichen Mechanismus verwendet). Die beiden Aggregationen werden eingesetzt, um die Performance im MAC-Layer zu verbessern. A-MPDU und A-MSDU sind standardmäßig aktiviert.
Generell empfehlen wir die Grundeinstellungen der einzelnen Parameter beizubehalten, da hiermit das optimale Ergebnis erreicht wird.
Was ist der WMM-Modus (Wi-Fi Multi-Media)?
Unter dem Punkt "WMM geeignet", sowie "APSD geeignet" haben Sie die Möglichkeit, die beiden Optionen entweder gleichzeitig oder einzeln zu aktivieren. Beachten Sie hierbei bitte, dass die verwendeten Geräte die Optionen unterstützen müssen.
APSD: Automatic Power Save Delivery ist eine WMM-Erweiterung, die über den normalen Energiesparstandard des WiFi-Netzwerkes hinausgeht. Die Funktion erlaubt den WLAN-Geräten länger in einem schlafenden Zustand zu verbleiben. Hierbei wird weniger Energie konsumiert, aber bei gleichzeitiger Verringerung der Latenz die Übertragungsleistung verbessert. Die Energiesparfunktion fördert eine effizientere und flexiblere WLAN-Übertragung sowie eine Schnittstelle zum Stromsparen für drahtlose Anwendungen. APSD wurde ursprünglich für mobile- und schnurlose VoIP-Telefone entwickelt. Desweiteren profitieren Laptops, PDAs, Spielekonsolen, Audio-Spieler und Eingabegeräte wie Tastaturen und Mäuse, Headsets und Sensoren sowie Controller von der WMM-Energiespar-Funktion.
WMM (Wi-Fi Multi-Media): Die WMM-Dienstgüte (WMM-QoS) definiert eine Reihe von Funktionen für WiFi-Netzwerke, die das Benutzererlebnis bei Audio-, Video- und VoIP-Anwendungen verbessert. Dies wird erreicht, indem der jeweilige Datenverkehr priorisiert wird. Das WMM-QoS ist ein Teil des IEEE 802.11e-Standards. WMM definiert vier Zugangskategorien (Access Categories, AC), die sich aus IEEE802.1d ableiten und für die verschiedenen Datentypen Sprache (AC_VO), Video (AC_VI), bestmögliche Übertragung (AC_BE) und niedrig priorisierte Daten (AC_BK) konzipiert wurden.
Es gibt vier Typen, die Sie selbst im WMM-Menü konfigurieren können: AC_BE (Best Effort): Normale Priorität in der Voreinstellung AC_BK (BacKup execute): Niedrige Priorität in der Voreinstellung AC_VI (VIdeo): Hohe Priorität in der Voreinstellung AC_VO (VOice): Hohe Priorität in der Voreinstellung
1. Aifsn (Arbitration Interframe Space Number): Diese Option kontrolliert die Dauer zwischen zwei Übertragungen. Der AIFSN-Wert kann zwischen 1-15 liegen, wobei 15 eine lange Wartezeit bis zur nächsten Übertragung bedeutet. Die geringste Leerlaufzeit beschreibt die Ziffer 1. Grundsätzlich bekommen Video- oder Sprachpakete immer die niedrigste Wartezeit, da diese zeitkritisch sind.
2. Cwmin (Contention Window-Min): Cwmax (Contention Window-Max): Die Parameter definieren das Zeitfenster für die Aushandlungsphase konkurrierender Zugriffe. Das Fenster wird über einen Minimal- (CWMIN) und einen Maximalwert (CWMAX) bestimmt, wobei der Wertebereich 1-15 ist. Beachten Sie, dass der Cwmax-Wert höher oder gleich dem Cwmin-Wert sein muss. Sofern die Werte von Cwmin und Cwmax nahe beieinander liegen, hat dies eine erhöhte Priorität zur Folge. Grundsätzlich geben wir den zeitkritischen Parametern AC_V0 und AV_VI eine höhere Priorität, weshalb die Werte von AC_V0 und AC_VI in den Grundeinstellungen nahe beieinander liegen.
3. Txop (Transmission Opportunity): Txop regelt die Dauer zum Übertragen von Frames. Der Wertebereich für Txop liegt zwischen 0-65535 (in Einheiten von jeweils 32 Mikrosekunden).
4. ACM (Admission control mandatory): Ist diese Option aktiviert, werden bestimmte Parameter zur Verkehrssteuerungen verweigert.
5. Ack Policy: Wenn diese Option aktiviert ist, sendet der Vigor eine Empfangsbestätigungen für jedes Datenpaket an den Client. In den Grundeinstellungen ist diese Regel deaktiviert, wodurch die WLAN-Performance erhöht wird.
Generell empfehlen wir die Grundeinstellungen der einzelnen Parameter beizubehalten, da hiermit das optimale Ergebnis erreicht wird.
Wie richte ich ein einfaches WLAN ein?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "WLAN" Release: 15.03.2011 Dateigröße: 25.66 KB Sprache: Deutsch
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Wie konfiguriert man die Accesspoint-Erkennung?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "Accesspoint Erkennung" Release: 15.03.2011 Dateigröße: 409.52 KB Sprache: Deutsch
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Wie kann man WDS im Bridge-Mode einrichten?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "WDS Bridge" Release: 15.03.2011 Dateigröße: 891.14 KB Sprache: Deutsch
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Wie kann man WDS im Repeater-Mode einrichten?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "WDS Repeater" Release: 15.03.2011 Dateigröße: 493.6 KB Sprache: Deutsch
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Wie konfiguriert man Wireless-VLAN?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "Wireless VLAN" Release: 15.03.2011 Dateigröße: 49.36 KB Sprache: Deutsch
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Wie richte ich ein sicheres WLAN ein?
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DrayTek-Anwendungsbeispiel "Sichere WLAN-Nutzung" Release: 29.11.2011 Dateigröße: 252.03 KB Sprache: Deutsch
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